Berliner Kongresse - Quintessenz Verlag

31. Berliner Zahnärztetag

"MEDIZIN & ZAHNMEDIZIN"

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Dr. Markus Tröltzsch, Dr. Dr. Matthias Tröltzsch
Freitag, 20.01.2017
WORKSHOPS
09:00-12:00
Sind Sie als Leitung oder Führungskraft stark in operative Prozesse integriert und haben keine Zeit aufwändige und zeitraubende Managementstudiengänge oder -seminare zu besuchen? Und Managementliteratur empfinden Sie als schwer verständlich und langweilig?
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Die wertvollsten Essenzen aus den vier Managementsäulen: Führung, Organisation, Strategie, Umsetzung
09:00-12:00
Monika Mohri, Stefan Schmidt
Workshop III - Der Weg in die eigene Praxis , Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Inhalte:
- Ermittlung des Kapitalbedarfs
- Finanzierungsformen
- Die Prüfung des Existenzgründungsvorhabens
- INKO
- Praxisbörse
ORALE MEDIZIN (Convention Hall I Segment C/D)
13:00-13:30
Dr. Wolfgang Schmiedel, Dr. Jörg-Peter Husemann, Johannes W. Wolters
Begrüßung
13:30-14:00
Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert
Update Mundschleimhauterkrankungen 
Das Spektrum der Erkrankungen der Mundschleimhaut ist sehr groß und besitzt für die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde eine sehr hohe klinische Relevanz. Patienten mit Mundschleimhauterkrankungen zeigen je nach Erkrankung multiple unterschiedliche oft aber auch charakteristische Symptome, die korrekt und rechtzeitig erkannt werden müssen, um die Patienten der adäquaten Therapie zuzuführen. Damit die Mundschleimhauterkrankungen rechtzeitig erkannt werden, gehört eine regelmäßige und genaue Inspektion der Mundhöhle zu den wichtigsten diagnostischen Aufgaben in der Zahn-, Mund und Kieferheilkunde. Jede Abweichung in Form, Farbe, Funktion und Festigkeit sollte auffallen und weiter abgeklärt werden. Dabei spielen allgemeine und spezielle Anamnese (Dauer, Medikamenteneinnahme, Trauma, Risikofaktoren) sowie begleitende Symptome wie beispielsweise Schmerzen, Schwellung und vorangegangene Blasenbildung eine große Rolle. Zur weiteren Abklärung sind oft Untersuchungen des Blutes sowie mikrobiologische und histopathologische Untersuchungen notwendig wobei die histopathologische Untersuchung einer Gewebeprobe immer noch als Goldstandard in der Diagnosesicherung vieler Erkrankungen der Mundschleimhaut und hier insbesondere der potentiell malignen Erkrankungen gilt.
Zum Spektrum der relevanten Mundschleimhauterkrankungen gehören Schleimhautreaktionen durch Arzneimittel, Viruserkrankungen, Mykosen, Bakterielle Infektionen, Mukositis bei Strahlen- und Zytostatikatherapie, Präkanzerosen (Vorläuferläsionen oder potentiell maligne Mundschleimhauterkrankungen), Verhornungsanomalien, benigne und maligne Tumoren, allgemeine Hauterkrankungen mit oraler Beteiligung, Mundschleimhauterkrankungen bei Allgemeinerkrankungen und prothesenbedingte Läsionen.
Klinisch besonders relevant sind die potentiell malignen Mundschleimhauterkrankungen wie die präkanzerösen Läsionen Leukoplakie, Erythroplakie, und proliferative verruköse Leukoplakie (PVL) und die präkanzerösen Konditionen wie Eisenmangel, Oraler Lichen planus (OLP), orale submuköse Fibrose, Syphilis, Xeroderma pigmentosum, Lupus erythematodes und Epidermis bullosa. Auch die Sklerodermie mit Befall der oralen Strukturen gilt als gesicherte potentiell maligne Erkrankung der Mundschleimhaut. Differentialdiagnostisch müssen andere ulzeröse Erkrankungen der Schleimhaut wie Aphthen und aphthösen Läsionen sowie blasenbildende Mundschleimhauterkrankungen beachtet werden. Von großem diagnostischen Wert ist die Abklärung einer möglichen Dysplasie in der auffälligen Läsion.
Der Mundhöhle als "Spiegel innerer Erkrankungen" kommt ebenfalls eine zunehmend wichtigere Bedeutung zu. Gerade der ältere Patient leidet neben seinem zahnärztlichen Problem oft auch an relevanten inneren Erkrankungen. Die möglichen Symptome innerhalb der Mundhöhle sind sehr vielgestaltig und betreffen vor allem die Farbe und Beschaffenheit der Mundschleimhaut, das Erscheinungsbild der Zunge und der Gingiva und funktionelle Störungen wie Geschmacksstörungen und Zungenbrennen. Daneben zeigen sich bei manchen inneren Erkrankungen weitere typische Symptome wie aphtoide Ulzera, Petechien, eine Perleche oder Exostosen. Das Spektrum der möglichen inneren Erkrankungen reicht von Virus- und hämatologischen Erkrankungen, über Avitaminosen und Stoffwechselerkrankungen bis zu Leber-, Nieren-, und Magen-Darm-Krankheiten (z.B. Diabetes mellitus oder M. Crohn). Differentialdiagnostisch muss in manchen Fällen auch an seltene Erkrankungen wie beispielsweise das Gardner-Syndrom oder der Morbus Behcet gedacht werden.

Der Vortrag im Rahmen gibt einen kurzen systematischen Überblick über die wichtigsten Mundschleimhauterkrankungen mit ihren relevanten Symptomen und Erscheinungsbildern.
14:00-14:30
PD Dr. Bettina Dannewitz
Gingivawucherungen 
Die systemische Einnahme von Medikamenten kann zu einer Wucherung der Gingiva führen. Die Zahlen zur Prävalenz von medikamentös-induzierten Gingivawucherungen variieren deutlich in Abhängigkeit von den eingenommenen Medikamenten aber auch von der Gruppe der untersuchten Patienten. Die Entstehung und der Verlauf lassen sich aber oft nicht allein durch die Einnahme von Medikamenten erklären. Bei der Pathogenese von medikamentös-induzierten Gingivawucherungen spielen weitere Faktoren eine Rolle, dabei sind als wichtigste Risikofaktoren die bakterielle Plaque und daraus resultierend eine Entzündung der Gingiva zu nennen. In der Regel kann durch eine sorgfältige nicht-chirurgische antiinfektiöse Parodontaltherapie eine deutliche Verbesserung und in vielen Fällen eine vollständige Remission der Wucherung erreicht werden.
14:30-15:00
Während ein Screening bestehend aus extra- und intraoraler Untersuchung, der systematischen Inspektion der Mundhöhlenschleimhaut und Palpation der oralen Gewebe (Speicheldrüsen, Lymphknoten, etc.) in der täglichen Praxis bei jedem neuen Patienten bzw. auch im Recall vom Zahnarzt durchgeführt werden können und sollen, gehören die meisten weiterführenden diagnostischen Maßnahmen und Methoden eher in die Hände eines oralmedizinischen Spezialisten. Dennoch sollte der Zahnarzt die Indikation zu einer Spezialuntersuchung stellen und begründen können. Zudem sollte man in der zahnärztlichen Praxis über ein interdisziplinäres Kollegennetzwerk (Oralmediziner/Stomatologen, Pathologen, Dermatologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Oralchirurgen, Kiefer- und Gesichtschirurgen) verfügen, was eine rasche und effiziente Zuweisung von Patienten bei speziellen Fragestellungen ermöglicht. So wird auch der Sekundärprophylaxe von malignen Prozessen in der Mundhöhle, vor allem der Früherkennung des Plattenepithelkarzinoms, Rechnung getragen.
15:00-15:30
Im Rahmen des diagnostischen Quiz erfolgt die Vertiefung des Wissens anhand von Fallbeispielen. Dabei führen die Leitsymptome des primären klinischen Erscheinungsbildes (farbliche und strukturelle Charakteristika der Läsion) zur richtigen Diagnose.

Aufgrund farblicher und struktureller Charakteristika lassen sich die Mundschleimhauterkrankungen wie folgt zuordnen:

• Bläschen- und blasenbildende Läsionen: Viruserkrankungen, Pemphigus, Pemphigoid, Epidermolysis bullosa, etc.
• Ulzeröse und aphthöse Läsionen: Trauma, bakterielle Erkrankungen (Syphilis, TBC, Aktinomykose), Aphthen, Behcet-S., Arzneimittelreaktionen, Plattenepithelkarzinome, Erythema multiforme, Lupus erythematodes, etc.
• Weißliche Läsionen: weißer Schwammnävus, Hyperkeratose, Leukoplakie, Haarzunge, OLP, Candidiasis, Fordyce-D., submuköse Fibrose, Sklerodermie, etc.
• Rötlich-bläuliche Läsionen: Hämangiom, Thrombose, AV-Malformation, Landkartenzunge, Karposi-Sarkom, pyogenes Granulom, Petechien bei M. Osler, etc.
• Pigmentierte Läsionen: Melanosis, Nävi, Amalgamtätowierung, Melanom, etc.
• verrukös-papilläre Läsionen: Kondylome, Keratoakanthom, proliverative verruköse Leukoplakie (PVL), Verruca vulgaris, etc.

Der Tagungsteilnehmer bekommt die Möglichkeit sein Wissen anhand der klinischen Beispiele zu überprüfen.
15:30-16:00
Pause
MEDIZIN FÜR ZAHNARZT UND TEAM (Convention Hall I Segment C/D)
16:00-16:30
Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Devices wächst auch das Angebot an gesundheitsbezogenen Apps. Von der Fitness-App über die Hilfestellung zur Medikamenteneinnahme bis hin zu komplexen Apps zur Therapieoptimierung, z.B. bei der effizienten Diabetes-Einstellung, gibt es zahlreiche innovative Apps. Erste Konzepte zur digitalen Verknüpfung von Arzt und Patient über App-basierte Systeme befinden sich derzeit in Erprobung. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist der Einsatz zur allgemeinen Krankheitsprävention. Mittlerweile besitzt jeder fünfte Verbraucher in Deutschland eine Gesundheits- oder Medizin-App. Der tatsächliche Nutzen dieser Apps wird aktuell kritisch diskutiert, sodass ein Blick auf erste Studienergebnisse sinnvoll ist. Sowohl für Nutzer und Anbieter von Gesundheits- und Medizin-Apps als auch für Angehörige ärztlicher Berufsgruppen lohnt sich darüber hinaus ein Blick auf die rechtliche Situation in diesem Zusammenhang.
16:30-17:00
Abstract lag bis Redaktionsschluß nicht vor
17:00-17:30
Mit etwa einer halben Million Neuerkrankungen gehört Krebs zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und ist die zweithäufigste Todesursache. Die Hälfte dieser Erkrankungen fällt auf die vier häufigsten Krebsformen Brust-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs (Abb.1).
Die Lebenserwartung in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen, laut statistischem Bundesamt liegt für 2015 die Lebenserwartung neugeborener Jungen bei 77 Jahren und 9 Monaten, für neugeborene Mädchen bei 82 Jahren und 10 Monaten. Nach einer Schätzung der International Agency for Research on Cancer (IARC) wird mit einer deutlichen Zunahme der Krebserkrankungen, insbesondere der älteren Menschen über 65 Jahre gerechnet. Zur Zeit sind 62% aller neu an Krebs erkrankten über 65 Jahre, in der Zukunft werden laut Schätzung über 73% der neu an Krebs erkrankten Patienten über 65 Jahre sein.

Die Heilungsraten und die Überlebenszeit bei Krebserkrankungen haben sich durch Fortschritte in der Therapie in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. In Deutschland liegt bei Brustkrebs die krebsspezifische 5-Jahresüberlebensrate bei 78%, bei Darmkrebs bei 64%, für das Prostatakarzinom ist die altersstandardisierte Mortalität seit 1980 um 20% gesunken. Trotz der rasanten Fortschritte in der Therapie maligner Erkrankungen durch Zunahme der therapeutischen Möglichkeiten mit verbesserten, nebenwirkungsärmeren und zum Teil gezielten Therapien, sollte die Prävention und Früherkennung ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung sein. Während die Primärprävention darauf abzielt maligne Erkrankungen zu vermeiden was häufig nur durch eine drastische und oft schwierig umzusetzenden Änderung des Lebensstiles (z.B. Rauch-Stopp, Gewichtsreduktion...) möglich ist, besteht durch Früherkennungs-Maßnahmen die Hoffnung Tumoren in einem früheren, besser zu behandelndem und damit heilbaren Stadium zu entdeckt. Der Nutzen von Vorsorge und Früherkennungs - Maßnahmen ist dabei jedoch nicht unumstritten.
17:30-18:00
Verleihung der Ewald-Harndt-Medaille
anschließend Get together
Samstag, 21.01.2017
MEDIZINISCHE KRANKHEITSBILDER UND IHRE AUSWIRKUNGEN AUF DIE ZAHNMEDIZIN (Convention Hall I Segment C/D)
09:00-09:30
Zur kaufunktionellen und zur ästhetischen Rehabilitation unser Patienten setzen wir teils umfangreiche festsitzende und herausnehmbare Restaurationen ein. Der operative und finanzielle Aufwand für Patienten ist teilweise sehr hoch. Werden Implantate als zusätzliche Pfeiler eingesetzt, dann steigt der Aufwand noch einmal erheblich an. In welchen Indikationen ist welcher Aufwand gerechtfertigt, müssen tatsächlich immer alle fehlenden Zähen ersetzt werden und von welchen Rekonstruktionen profitieren Patienten tatsächlich? Oft wird die therapeutische Strategie eher von persönlichen Erfahrungen des Zahnarztes oder dem Engagement der Kostenträger abhängig gemacht, obwohl wissenschaftliche Studien (z.B. zur Lebensqualität) teilweise andere Procedere naheliegen. Diese und andere Aspekte der Zahnärztlichen Prothetik werden im Vortrag diskutiert.
09:30-10:00
Möglichkeiten und Grenzen der Pflanzenheilkunde in der Zahnheilkunde und bei Erkrankungen in der Mundhöhle werden besprochen. Teilweise wird die Phytotherapie adjuvant eingesetzt, teilweise auch als alleiniges Heilmittel. Für bestimmte Situationen sind Phytotherapeutika nicht geeignet. Verschiedene äußere und innere Anwendungsformen werden dargestellt. Besonders wird auf Zahnschmerzen, Paradontose, Zahnung bei Säuglingen und Kleinkindern sowie Entzündungen und Verletzungen in der Mundhöhle eingegangen.
10:00-10:30
- Remodeling! Kontinuierlicher, phyiologischer Knochenerneuerungsprozess.
Unsere Knochen sind mit 100 Jahren genauso jung wie sie mit 30 Jahren waren!

- Sie nehmen Magensäureblocker?! Sie haben ein 6-faches Knochenbruchrisiko.
Magensäure-unabhängig bioverfügbare Calciumsalze lösen Ihr Problem!

- Sie leben in Deutschland?! Sie haben zu 80% einen Vitamin D Mangel.
Für 2 - 6 Cent/Tag erreichen Sie Ihre Knochen-und Muskelgesundheit!

- Sie haben Kinder?! Laut RKI haben >90% der 3.-17.-jährigen einen D-Mangel.
Mit 2 Cent am Tag bzw. 7,30 € im Jahr lösen Sie das Problem für Ihr Kind!

- Schicksal Knochenbruch?! 3 von 4 Knochenbrüchen sind überflüssig.
Osteoporose ist vermeidbar und auch sehr gut therapierbar!

- Osteoporosetherapie & Zahnbehandlung?! Kein Widerspruch und kein Problem. Osteoporosetherapie ist anpassbar, so dass sie zahnärztliche Maßnahmen unterstützt! Jeder Osteoporosepatient hat das Recht auf gute Zähne!

- Knochengesundheit & Zahngesundheit?! Brothers in Arms. Zu einem gesunden Zahn gehört ein gesunder Knochen und zu einem guten Zahnimplantat gehört auch ein gesunder Knochen.
10:30-11:00
Erholsamer Schlaf ist eine Grundbedingung für mentale wie körperliche Gesundheit. 30 Millionen Deutsche schnarchen. Was viele nicht ahnen: hinter dem oft beziehungsgefährdenden Lärm kann sich auch ein folgenschweres Krankheitsbild verbergen. Die Betroffenen haben einen unerholsamen Nachtschlaf, wachen morgens "wie gerädert" auf und leiden unter Tagesmüdigkeit mit Sekundenschlafgefährdung am Steuer. Auch Depression und sexuelle Unlust sind Symptome der Schlafapnoe. Die Folgen dieser nächtlichen Atmungsstörung sind gefürchtet: Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Zahnmediziner können, eine schlafmedizinische Qualifikation vorausgesetzt, im Bereich der Schlafmedizin eine entscheidende Funktion einnehmen, da kaum ein anderer Fachbereich so regelmäßig (halbjährlich bis jährlich) zur Routineuntersuchung von nahezu der gesamten Bevölkerung aufgesucht wird. Patienten, welche anamnestisch u. a. über Schnarchen, Schläfrigkeit, morgendlichem Kopfschmerz oder craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) berichten, ggf. in Verbindung mit erhöhtem Körpergewicht oder Fettleibigkeit, hypertrophen Rachenmandeln und/oder Auffälligkeiten im stomathognathen System (Schmalkiefer, Retrognathie, relativ zu große Zunge im Vergleich zum Cavum oris), müssen erkannt und zum spezialisierten Facharzt (Kieferorthopäde, HNO, Lungenfacharzt, Schlafmediziner...) weitergeleitet werden.
Um die nächtliche Ruhe im Schlafzimmer wiederherzustellen, aber auch um Schmerzen in Verbindung mit CMD und/oder Atempausen effizient zu therapieren, stellen Unterkieferprotrusionsschienen (UPS) in der Hand spezialisierter Kollegen ein wertvolles Therapeutikum dar, was auch gegenwärtig in der in Druck befindlichen Aktualisierung der S3 Leitlinie "schlafbezogene Atmungsstörungen" deutlich wird. Zahnärzte sollten erkennen können, wann ein solches Hilfsmittel indiziert ist, aber auch um die Risiken und mit der Therapie einhergehende Nebenwirkungen wissen.
11:00-11:30
Pause
11:30-11:50
Antikoagulierte Patienten stellen im Alltag des Zahnarztes immer wieder eine Herausforderung dar. Die Unsicherheiten bezüglich des Behandlungsalgorithmus sind zum einen der Vielzahl von Medikamenten und deren Indikationen sowie fehlenden Wissens bezüglich des Wirkungsmechanismus zu schulden. Die Kenntnis der wichtigsten antikoagulatorischen Substanzen und deren Wirkmechanismen sind essentiell zur Einschätzung des zu erwartenden Blutungsrisikos. Ein Eingreifen in das Gerinnungssystem kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen, die in häufig in keiner Relation zu dem zu erwartenden Blutungsrisiko stehen. Es wird den Kollegen ein Verhaltenskonzept mit an die Hand gegeben werden, welches das Management antikoagulierter Patienten in der Praxis erlaubt.
11:50-12:15
Gegenstand des Vortrags ist ein Update der zahnärztlichen Antibiotikamedikation aus prophylaktischer und therapeutischer Indikation. Hierzu werden die aktuellen wissenschaftlichen Stellungnahmen bzw. Leitlinien der DGZMK bzw. anderer relevanter Fachgesellschaften vorgestellt und praxisorientierte Empfehlungen abgeleitet.
12:15-12:35
Abstract lag bis Redaktionsschluß nicht vor
12:35-13:00
Abstract lag bis Redaktionsschluß nicht vor
13:00-14:00
Mittagspause
NOTFÄLLE IN DER ZAHNARZTPRAXIS (Convention Hall I Segment C/D)
14:00-14:30
Anamnese-, Diagnose- und Behandlungsfehler stehen bei chirurgischen Komplikationen als Ursachen im Vordergrund vor sogenannten "schicksalhaften Ereignissen". Zu den im Titel angesprochenen Komplikationen werden episodenhaft konkrete Fälle vorgestellt und hinsichtlich Ursache, Verlauf und Lösung analysiert und diskutiert. Dem Praktiker soll damit auch veranschaulicht werden, in welcher Form das Management von eingetretenen Komplikationen ablaufen sollte, um letztlich auch unter dem Blickwinkel möglicher forensischer Folgen richtig zu agieren.
14:30-15:00
Prof. Dr. Sebastian Giuseppe Russo
Medizinische Notfälle in der Zahnarztpraxis 
Abstract lag bis Redaktionsschluß nicht vor
15:00-15:45
Pause
15:45-16:15
Abstract lag bis Redaktionsschluß nicht vor
16:15-16:45
Abstract lag bis Redaktionsschluß nicht vor
Verabschiedung
Ort:
Estrel Convention Center
Sonnenallee 225
12057 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 30 6831 0
Fax: +49 30 6831 2345
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